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Berufe mit Perspektive

Zukunftsbranche Kunststoff bietet beste Ausbildungschancen

Verfahrensmechaniker/-innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik: Ausbildung modernisiert

Foto: as/Daisy Daisy
Foto: as/Daisy Daisy
JEDER NUTZT DIE Produkte – aber wer stellt sie eigentlich her? Ob es sich um Teile für die Medizin- und Kommunikationstechnik, für Computer und Auto oder die Butterbrotdose handelt – technische Innovationen und Alltagsgegenstände sind ohne neuartige Kunststoffe und moderne Verarbeitungstechniken nicht denkbar.

Hoch technisierte Prozesse

In der Kunststoffindustrie arbeiten in Deutschland über 400000 Menschen, und die Branche wächst. Bei der Kunststoff- und Kautschukverarbeitung stehen hoch technisierte Prozesse neben handwerklichen Verfahren, die Unternehmen sind teilweise stark spezialisiert. Sie brauchen Verfahrensmechaniker/-innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik, die prozessorientiert und umfassend ausgebildet sind, gleichzeitig aber auch den speziellen Anforderungen der Betriebe gerecht werden.

Um dies zu gewährleisten, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag der Bundesregierung gemeinsam mit den Sachverständigen der Sozialpartner die Ausbildungsordnung der Verfahrensmechaniker/-innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik neu geregelt.

Dreijährige Ausbildung

Wesentliche Änderungen der dreijährige Ausbildung sind unter anderem die Stärkung der Ausbildung im Bereich Materialkenntnis und eine größere Praxisnähe durch ein Vorziehen der Fertigungsplanung und -steuerung im ersten Ausbildungsabschnitt. Betriebe und Auszubildende haben darüber hinaus die Wahl zwischen sieben Fachrichtungen: Formteile, Halbzeuge, Bauteile, Mehrschichtkautschukteile, Kunststofffenster, Faserverbundtechnologie sowie Compound- und Masterbatchherstellung.

Dabei ist „Compound“ der Fachbegriff für Verbundstoff und „Masterbatch“ ein Kunststoffzusatz in Granulatform. Bei der ebenfalls neu eingeführten gestreckten Abschlussprüfung findet ein erster Prüfungsteil bereits vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt. Die Ergebnisse fließen zu 25 Prozent in das Endergebnis ein. Verfahrensmechaniker/-innen für Kunststoffund Kautschuktechnik werden vor allem in Industriebetrieben der Kunststoff und Kautschuk verarbeitenden Industrie ausgebildet.

Attraktive Karriere- & Aufstiegsmöglichkeiten

Die tarifliche Ausbildungsvergütung steigt in den drei Ausbildungsjahren von ca. 734 über 780 auf 851 Euro.

Die Ausbildung erschließt weitere attraktive Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten wie die Fortbildung zum/zur „Industriemeister/-in – Fachrichtung Kunststoff- und Kautschuktechnik“ und zum/zur staatlich geprüften „Techniker/-in – Fachrichtung Kunststoff- und Kautschuktechnik“. bibb

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Fit für den Wandel

Ausbildung für Bankkaufleute wurde reformiert
   

Die Digitalisierung verändert die Anforderungen im Bankwesen. Foto: djd/BVR/Getty Images/ AntonioGuillem
Die Digitalisierung verändert die Anforderungen im Bankwesen. Foto: djd/BVR/Getty Images/ AntonioGuillem
WIE SO VIELE Wirtschaftszweige befindet sich auch die Bankenbranche in einer Zeit des tiefgreifenden Wandels. Die Digitalisierung sowie weitere gesellschaftliche Veränderungen beeinflussen das Arbeitsumfeld der Finanzinstitute rasant. Gefragt sind der gezielte Umgang mit den neuen digitalen Instrumenten sowie die Fähigkeit, schnell darauf zu reagieren und sich flexibel auf neue Ziele und Herausforderungen einzustellen. Einsteigen können junge Leute hier vor allem als Bankkauffrau beziehungsweise Bankkaufmann.

Die Ausbildung wurde nun grundlegend reformiert. Die Einführungsphase der neuen Ausbildungsordnung für Bankkaufleute ist abgeschlossen, sie tritt bereits mit dem kommenden Ausbildungsjahrgang zum 1. August 2020 in Kraft.

Neue Ausbildungsordnung

Die neue Ausbildungsordnung soll nach wie vor die bisherigen bankfachlichen Kompetenzen wie Vermögensbildung, Vorsorge, Kreditgeschäft oder Bau- und Unternehmensfinanzierung vermitteln. Neu ist allerdings, dass neben vielen digitalen Aspekten jetzt auch kommunikative Fähigkeiten wie Beratungskompetenz verstärkt in den Mittelpunkt rücken. Stärker als bisher wird in der Ausbildungsordnung zudem Wert darauf gelegt, dass vollständige Arbeitsprozesse – etwa der Verlauf eines Beratungsgesprächs – intensiver erlernt werden. Damit soll die Bankausbildung insgesamt digitaler, transparenter, kunden- und praxisorientierter werden. Zudem wurde die Abschlussprüfung, wie in vielen Berufen heute üblich, auf zwei Termine gestreckt: nach der Hälfte der Ausbildung und zum Abschluss.

Die mündliche Abschlussprüfung mit dem Kundenberatungsgespräch umfasst nun auch den Einsatz digitaler Medien. Die fortschreitende Digitalisierung schafft somit eine Vielzahl neuer Tätigkeitsfelder im Bankgeschäft. djd
    
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