Lade Login-Box.
Topthemen: Freies Wort hilftFolgen Sie uns auf InstagramSport-Tabellen
Sonderveröffentlichung

Rechtsanwälte & Steuerberater

Wie viel Gepäck ist beim Bahnfahren erlaubt?

Experten Ihres Vertrauens

Wie viel Gepäck ist beim Bahnfahren erlaubt? Image 1
DASS ANZAHL UND Gewicht der Gepäckstücke begrenzt sind, kennt man von Flugreisen.Weniger bekannt ist, dass es solche Begrenzungen auch beim Bahnfahren gibt, so Juristin Michaela Rassat. 

Bahnbetreiber wollen mit ihren Beförderungsbedingungen der Gepäckflut Grenzen setzen – wer einmal in der Ferienzeit Bahn gefahren ist, weiß warum. Bei der Deutschen Bahn z.B. darf jeder Reisende zusätzlich zum Handgepäck nur eine Traglast mitnehmen – einen Koffer oder einen großen Rucksack. Traglast bedeutet, dass er diese Last alleine tragen können muss. Nicht mit in den Zug dürfen Gegenstände, die andere Reisende behindern, belästigen oder Schäden verursachen können, die gefährlich, entzündlich oder explosiv sind.

Für freie Gänge

Damit die Gänge frei bleiben, verfügen einige Züge im Einstiegsbereich und in der Mitte der Waggons über Regale für große Gepäckstücke. Ansonsten gehört das Gepäck in die Ablage über dem Sitz oder darunter. Daher empfiehlt sich für eine Bahnreise mit kleinen Kindern ein zusammenklappbarer Kinderwagen.

Für alle Gepäckstücke gilt: Aus Sicherheitsgründen Gänge, Fluchtwege, Türen und Feuerlöscher frei halten. Anweisungen des Bordpersonals zum Umstellen des Gepäcks müssen Reisende Folge leisten. In entsprechend gekennzeichneten Zügen ist es erlaubt, mit Fernverkehrs-Fahrradkarte und kostenloser Stellplatzreservierung ein Fahrrad mitzunehmen. Aus Platz- und Sicherheitsgründen dürfen Fahrräder nur auf dem reservierten Stellplatz mitfahren. Wer mit mehreren Koffern reist, kann sie beim kostenpflichtigen Gepäckservice aufgeben. Ergo Group

Auf Nummer sicher

E-SCOOTER DÜRFEN JETZT auch in Deutschland fahren. Da sie fahrradähnliche Geschwindigkeiten erreichen können, aber deutlich kleinere Räder haben, bergen sie vor allem bei abrupten Stopps ein Sicherheitsrisiko. Überdies ist für die Nutzung keine Helmpflicht vorgesehen, sodass insbesondere die Gefahr von Kopfverletzungen besteht. Zudem wird es brauchen, bis sich alle Verkehrsteilnehmer an die Roller gewöhnt haben. E-Scooter, deren Fahrer mindestens 14 Jahre alt sein müssen, sind sehr leise und können leicht überhört werden. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h sind sie dadurch eine Gefahr besonders für Fußgänger. Die z.T. schwierige Koordination, z.B. bei Abbiegevorgängen, erhöht zudem das Unfallrisiko: Fahrer müssen gleichzeitig blinken, bremsen, eventuell Handzeichen geben und den Verkehr im Blick behalten. Mit der hohen Lenkstange und dem schmalen Trittbrett könnten sie dabei leicht aus dem Gleichgewicht geraten.

Für jeden E-Scooter, der eine Zulassung als Elektrokleinstfahrzeug (eKF) hat, muss eine eigene Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Die zu versichernden Fahrzeuge müssen eine allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Einzelbetriebserlaubnis besitzen, die vor dem Kauf der Versicherungsplakette vorgelegt werden muss. Damit sind Fahrer vor finanziellen Folgen von Schäden abgesichert, die sie anderen zufügen. Geraten wird darüber hinaus zum Abschluss einer privaten Unfallversicherung für die weltweite Absicherung bei Unfällen in Freizeit, im Beruf oder Haushalt. W & W
  
Diesen Artikel teilen / ausdrucken
Kassner & Kassner Rechtsanwältin, Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft mbB
Thomas Seibt Rechtssanwalt
Rechtsanweltin Wera Leißner-Koch
Rechtsanwalt Thomas Lorenz

^
Datenschutz