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Auto-News

Wenn’s im Ausland gekracht hat

Gute Fahrt ins Wochenende

Ruhe bewahren - das gilt auch bei einem Unfall im Ausland. Foto: Dekra
Ruhe bewahren - das gilt auch bei einem Unfall im Ausland. Foto: Dekra
EIN UNFALL IST immer fatal. Aber im Ausland, etwa während des Sommerurlaubs, trifft das besonders zu. Denn: Wie verhält man sich in dieser Situation richtig? Wer gut vorbereitet auf Tour geht, kann sich einigen Stress sparen.  

Erstens gilt grundsätzlich: Ruhe bewahren. „Das ist oft jedoch leichter gesagt als getan, wenn z.B. ein aufgeregter oder sogar erboster Unfallgegner in einer fremden Sprache auf einen einredet und man selbst wenig bis gar nichts versteht“, weiß das Goslar Institut. Laut ADAC ist im Fall eines Falles die grüne Versicherungskarte als Nachweis einer gültigen Haftpflichtversicherung wichtig. Doch ehe die zum Einsatz kommt, wird der Unfallort gesichert. Dabei sollte noch vor dem Aussteigen die gelbe Warnweste angezogen werden. Das ist inzwischen in den meisten Ländern Europas vorgeschrieben. Ohne Weste kann es gegebenenfalls teuer werden.

Als dritter Schritt muss der Unfall protokolliert werden, am besten mit aussagefähigen Fotos. Im europäischen Unfallbericht werden die für eine möglichst problemlose Schadensregulierung wichtigen Informationen abgefragt. In Frankreich oder den Beneluxstaaten ist er laut Experten wichtiger als in Deutschland. Denn dort wird der Inhalt des Berichts per Unterschrift unwiderruflich anerkannt. Anmerkungen oder Widersprüche sollten daher unter Punkt 14 festgehalten werden.

Generell raten die Experten dazu, bei einem Auslands-Unfall die Polizei zu holen und sich eine Kopie des Unfallprotokolls geben zu lassen. Und noch eine Hilfestellung: Die deutschen Autoversicherer stehen ihren Kunden über den kostenlosen Zentralruf (0800 25 02 600) zur Seite. glp

Tipp für die Urlaubsfahrt im Auto

Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, macht laut Tüv Rheinland besser spätestens alle zwei Stunden eine mindestens fünfzehnminütige Pause. Dauert die reine Fahrzeit länger als neun Stunden, sollten Autofahrer eine Zwischenübernachtung einlegen. dpa/tmn
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