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Sonderveröffentlichung

Fachkräfte

Was für Jobs in ländlichen Gegenden spricht

In der Heimat Karriere machen

Arbeitgeber in ländlichen Regionen bieten oft eine bessere Work-Life-Balance. Foto: Kniel Synnatzschke/Westend61/dpa-tmn
Arbeitgeber in ländlichen Regionen bieten oft eine bessere Work-Life-Balance. Foto: Kniel Synnatzschke/Westend61/dpa-tmn
VIELE Menschen zieht es beruflich in die Großstadt: Dort gibt es pulsierendes Nachtleben und Supermärkte, die bis 24 Uhr geöffnet haben. Die Alternative ist ein Job in einem beschaulichen Ort mit sauberer Luft, wenig Nachbarn und dem Wald direkt vor der Tür. Bei der Jobsuche entscheiden sich v.a. junge Menschen oft für die erste Variante – dabei sitzen viele attraktive Arbeitgeber in ländlichen Regionen.

Die Unternehmen lassen sich besondere Angebote einfallen, um Anreize für Bewerber zu schaffen. „Es gibt Arbeitgeber, die extra hauseigene Fitness-Center bauen und Kinderbetreuung anbieten. Und: Nicht nur der Masseur, sondern sogar der Friseur kommt regelmäßig ins Haus“, sagt Business Coach Doris Stein-Dobrinski. Das ist interessant für Mitarbeiter, die Wert auf Work-Life-Balance und eine gute Atmosphäre am Arbeitsplatz legen.

Der Einstieg bei einem dieser Unternehmen lohnt sich nicht nur für Naturfreunde, die Wald, Berge und Seen schätzen. Auch der eigene berufliche Werdegang kann profitieren: „Häufig ist es für angehende junge Führungskräfte außerhalb der Ballungsgebiete sehr viel einfacher, schnell eine erste Führungsposition zu bekommen.“ Oft sei dies ein Sprungbrett für weiterreichende Verantwortung. „Das gilt für die unterschiedlichsten Branchen.“

Wer in der ländlichen Gegend aufgewachsen ist, weiß die Vorteile oft zu schätzen. Kommt ein Bewerber aus einem anderen Teil der Republik, empfiehlt Stein-Dobrinski, sich auch den potenziell neuen Wohnort sehr gut anzusehen und dort mindestens ein Wochenende vor der Entscheidung zu verbringen. „Nur so kann ich ein Gefühl dafür entwickeln, wie der neue Standort zu mir selbst und möglicherweise auch zu meiner Familie passt.“

Auch der Personalberater Clemens Weick hat die Erfahrung gemacht, dass viele Mitarbeiter Firmenstandorte abseits von Metropolen zunehmend bevorzugen – oder sie schätzen lernen, sobald sie einige Zeit dort verbracht haben. Und dabei zählen nicht nur günstigere Mieten, schöne Joggingstrecken vor der Tür und das persönliche Verhältnis zu den Nachbarn: Häufig sind es mittelständische Familienunternehmen, die in ländlichen Gegenden sitzen. „Hier zählen neben Professionalität und Profitabilität häufig Werte wie Nachhaltigkeit von Entscheidungen, Wertschätzung der Mitarbeiter und Loyalität – auf beiden Seiten“, sagt Weick. dpa/tmn

Richtig Netzwerken im Beruf

Um ein gutes berufliches Netzwerk aufzubauen, können Berufstätige ihre neuen Bekanntschaften in drei Kategorien einteilen. Es gibt Menschen, die fachlich interessant sind, zu denen man aber keine offensichtliche Verbindung hat. Hier raten Experten, nach der Konferenz lose in Kontakt zu bleiben – etwa über Karriere-Netzwerke oder andere Soziale Medien. Gibt es konkrete Möglichkeiten der Zusammenarbeit, schreibt man dem neuen Kontakt möglichst bald eine E-Mail. Eine Erinnerung an die gemeinsame Idee ist ein guter Start. Unter Umständen trifft man auf Menschen, mit denen eine langfristige Verbindung wünschenswert ist – weil man sich gut versteht oder weil das Gegenüber beruflich extrem wichtig ist. Hier sind regelmäßige Treffen ratsam. Dafür eignen sich etwa Branchenevents oder Geschäftsreisen. dpa/tmn

Karriereheimat Wartburgregion

Foto: Brad Pict/adobe
Foto: Brad Pict/adobe
Das Stellenportal www.karriereheimat.de wirbt dafür, Karriere in der Wartburgregion zu machen. Denn die Unternehmen dort haben viel zu bieten, einige sind sogar weltweit präsent.

Die Unternehmen aus der Wartburgregion stellen auf dem Portal neben Praktikums- und Ausbildungsangeboten u. a. auch freie Stellen für Berufserfahrene online und nutzen die Plattform, um sich zu präsentieren. Zielgruppen sind damit nicht nur junge Menschen aus der Region oder Berufseinsteiger sondern auch ausgebildete Fachkräfte, die möglicherweise zurzeit pendeln oder vor haben, in die Heimat zurückzukehren sowie Menschen, die sich beruflich neu orientieren möchten.
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