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Sonderveröffentlichung

Aus- und Weiterbildung

Restaurantfachleute sind mehr als Kellner

Gute Berufschancen

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DER GAST SOLL sich wohlfühlen. Das ist das oberste Ziel von Restaurantfachleuten. Dafür decken sie Tische, nehmen Bestellungen auf, servieren Speisen und Getränke, erstellen Rechnungen und kassieren schließlich ab. Darüber hinaus beraten sie den Gast und beantworten seine Fragen – etwa, wie ein Gericht genau zubereitet wird, welches Gericht auf der Speisekarte Magenkranke essen können und welches Dessert für Allergiker geeignet ist. „Dafür muss man die Fakten draufhaben“, sagt Claudia Topfstedt, die ihre Ausbildung als Restaurantfachfrau bereits absolvierte.

Topfstedt und ihre Kollegen haben aber auch jenseits des Tagesgeschäfts genug zu tun. „Die Planung und Ausrichtung von Veranstaltungen, Tagungen und Festlichkeiten ist ein weiterer Schwerpunkt im Tätigkeitsfeld von Restaurantfachleuten“, erklärt Sandra Warden, Geschäftsführerin im Dehoga Bundesverband. So organisieren sie z.B. Hochzeiten, Geburtstagsfeste oder Firmenjubiläen – von der Menüfolge bis zur Getränkeauswahl.

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Ein bestimmter Schulabschluss ist für die Ausbildung nicht vorgeschrieben. Die meisten Azubis haben einen Realschulabschluss, aber auch Hauptschüler können sich gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz ausrechnen.

Spaß am Umgang mit Menschen ist Pflicht

„Wichtiger als Schulabschluss und Noten ist, dass die angehenden Serviceprofis Spaß daran haben, mit und für Menschen zu arbeiten“, sagt Warden. Gute Umgangsformen, freundliches Auftreten und eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit sind also Pflicht. Nörgelt ein Gast, müssen Restaurantfachleute souverän darauf eingehen und spontan reagieren.

Weiter ist Flexibilität gefragt: So kann es passieren, dass zu vorgerückter Stunde eine größere Gruppe Gäste eintrifft, die schnell beköstigt werden wollen. Geschickt müssen Restaurantfachleute ebenfalls sein, etwa wenn sie am Tisch einen Fisch zerlegen müssen. Und die ständige Rennerei zwischen Küche, Buffet, Bar und den Gästetischen, oft mit schweren Tabletts oder heißen Tellern, ist körperlich nicht so leicht. „Aber es ist auch außerordentlich erfüllend, Gästen einen angenehmen Abend zu bereiten oder zum Gelingen einer großen Veranstaltung beizutragen“, erklärt Warden.

Praktikum absolvieren

Die Ausbildung dauert drei Jahre, aufgeteilt zwischen Betrieb und Berufsschule. Im Unterricht lernen die Auszubildenden z.B. Warenkunde, Marketing und Restaurantorganisation. Und im Betrieb arbeiten sie im Restaurant-Service, am Buffet und in der Bar.

Nach der Ausbildung haben Restaurantfachleute verschiedene Einsatzmöglichkeiten, vom Sternerestaurant über Hotel und Catering-Betrieb bis zum Kreuzfahrtschiff.

Wer weiterkommen will, kann bis zum Abteilungsleiter oder etwa Restaurantdirektor aufsteigen oder sich weiterqualifizieren. „Das Beste ist, dass ich mit meiner fundierten Ausbildung überall auf der Welt arbeiten kann“, sagt Topfstedt. Ihr Tipp an alle Interessierten: Unbedingt erst einmal gucken, ob der Beruf einem wirklich gefällt – und zwar über ein Praktikum. dpa

Azubi-Speed-Dating in Suhl

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen lädt am 21. Februar 2019 zum nächsten Azubi-Speed-Dating in das Haus der Wirtschaft (Bahnhofstr. 4-8, 98527 Suhl) ein. Zwischen 16 und 18 Uhr haben Unternehmen und Jugendliche die Chance, sich kennenzulernen und herauszufinden, ob sie zueinander passen. In diesem Jahr präsentieren sich 45 Unternehmen aus der Region.

Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen und Vorabgangsklassen von Regelschulen, Gymnasien sowie sonstige Interessenten für eine duale Berufsausbildung oder ein duales Studium in Südthüringen. Besucher sollten sich gut vorbereiten und ihre Bewerbungsmappen mitbringen. Wer möchte, kann den Bewerbungsmappen-Check Berufsberater der Agentur für Arbeit in Anspruch nehmen.

t-wood.de – die Jugendcommunity im Thüringer Wald – begleitet das Azubi Speed Dating mit einer Aktion unter dem Motto „Finde jetzt dein Unternehmen für den Karrierestart“. Die Jugendlichen können sich auf www.t-wood.de nicht nur über alle beteiligten Unternehmen informieren, sondern diese gezielt nach dem „Wunsch“- Ausbildungsberuf vorab auswählen. IHK Südthüringen

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