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Start in die Zweiradsaison

Radwandern für Einsteiger

Motorrad, Fahrrad, E-Bike

Deutschland per Rad erkunden: Solche Reisen sind beliebt. Foto: Marcus Gloger/ADFC/dpa-tmn
Deutschland per Rad erkunden: Solche Reisen sind beliebt. Foto: Marcus Gloger/ADFC/dpa-tmn
DURCHSCHNITTLICH 70 KILOMETER am Tag legen Radurlauber auf Streckenfahrten zurück. Bei Sterntouren mit fixem Standort sind es immerhin noch täglich 40 bis 60 Kilometer. Diese Distanzen lassen sich nur mit guter Planung schaffen. Tipps für den ersten Radurlaub:

Rad-Tickets in der Bahn reservieren

Für die An- und Abreise zum Urlaubsort oder für Transfers bietet sich die Fahrrad-Mitnahme in der Bahn an. Im Inter- und Eurocity sowie im ICE gibt es aber nur begrenzt Stellplätze. Louise Böhler vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) rät, direkt eine Fahrkarte zu buchen, die eine Reservierung für einen Stellplatz enthält.

Radler-Hotels finden

Wer gesicherte Stellflächen sucht, braucht Hotels mit Angeboten speziell für Radler. Recherchieren lassen sie sich z.B. über die ADFC-Plattform www.bettundbike.de mit rund 5800 Gastbetrieben in Deutschland und Österreich. Auch viele Hotelportale bieten Unterkünfte mit Extras für Radler. Zu den Qualitätsanforderungen des ADFC gehört, dass es für Radfahrer keine Mindestzahl an Übernachtungen gibt. Zudem müssen die Unterkünfte Werkzeug, einen abschließbaren Raum für Fahrräder sowie Möglichkeiten zum Trocknen von Kleidung und Ausrüstung haben.

Leih-Räder am Urlaubsort

Eine Option sind Leihräder am Urlaubsort, die gerade in Großstädten weit verbreitet sind. Allerdings handelt es sich häufig um Alltags- oder Stadt-Räder. Für sportlichere Varianten lohnt es sich zum Beispiel, in lokalen Sportgeschäften nachzufragen. Auch Ski-Verleiher setzen im Sommer häufig darauf. Wer E-Bikes sucht, findet online Vermittlungsportale.

Einstieg auf Flussradwegen

Ungeübten und Familien mit Kindern rät Böhler zu flachen Strecken, die sich z.B. bei Flussradwegen finden. Möglich sind auch kombinierte Trips mit Rad und Übernachtung auf dem Schiff, laut Böhler gerade bei Älteren beliebt. Und wer in einer trainierten Gruppe mithalten will, kann ein E-Bike nutzen. Dieses gibt vielen Reisenden neue Möglichkeiten, z.B. sind laut Experten Steigungen von 150 Höhenmetern keine Schwierigkeit. dpa/tmn

Richtige Größe und ohne scharfe Kanten: Gute Kinderfahrräder

EIN GUTES KINDERFAHRRAD muss generell zur Größe des Kindes passen. Das rät der Verband der Tüv (VdTÜV). Können Kinder bei ausgestreckten Beinen zumindest mit den Fußballen den Boden berühren, wenn sie auf dem Fahrrad sitzen, stimmt es.

Das Rad hat besser einen komplett geschlossenen Kettenkasten, damit sich die Kleinen nicht die Finger in der Kette einklemmen können. Auch sollten sich keine scharfen Kanten und Ecken finden lassen.

Weitere Kennzeichen geeigneter Räder sind demnach nicht ablösbare Griffe mit dicken Enden als Schutz und abgepolsterte Stellen, die bei Stürzen schützen können. Die Bremsen sollten leichtgängig und die Hebel von den kleinen Kinderhänden gut zu bedienen sein. Außerdem sind Nabendynamo, Schutzbleche und für kleinere Kinder eine Rücktrittbremse ratsam. Eine Gangschaltung dagegen sei erst bei größeren Modellen ab etwa 20 Zoll sinnvoll. Allerdings machen mehr als fünf Gänge die Bedienung wieder erheblich schwieriger. Grundsätzlich müssen Fahrräder für Kinder im Straßenverkehr dieselben Vorschriften erfüllen wie die Räder der Erwachsenen. dpa/tmn
  
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