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Sonderveröffentlichung

Tag des Einbruchschutzes - 28. Oktober 2018

Langfinger am Werk

Zahlreiche Maßnahmen schützen

Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
FÜR 2017 VERZEICHNETE die bundesweite polizeiliche Kriminalstatistik erneut einen Rückgang beim Wohnungseinbruch. Insgesamt wurden 116540 Fälle einschließlich der Einbruchsversuche erfasst, 2016 waren es 151265. Damit haben die Zahlen erstmals wieder das Niveau von 2009 erreicht. Die Aufklärungsquote lag 2017 bei 17,8 Prozent. Die Einbrecher verursachten im vergangenen Jahr einen Schaden (nur Diebesgut/Beute) von 302 Millionen Euro (2016: 392 Millionen Euro). Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- beziehungsweise Fenstertüren.

Viele Einbrüche können durch richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik verhindert werden. Dass Präventionsmaßnahmen wirken, belegt der hohe Versuchsanteil beim Wohnungseinbruch: So blieben im Jahr 2017 45 Prozent der Einbruchsdelikte im Versuchsstadium stecken. Über den Zeitraum der zurückliegenden zehn Jahre ist der Anteil vollendeter Fälle stetig gesunken, wie die steigenden Versuchszahlen zeigen. Dies kann durchaus auf Verbesserungen der Sicherungsmaßnahmen im privaten Bereich gegen Wohnungseinbruchdiebstahl beruhen und bestätigt somit die entsprechenden Präventionsaktionen der Polizei. Wer sein Eigenheim saniert oder altersgerecht umbaut, profitiert zusätzlich von den Förderprodukten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz fördert.

Einbrüche erfolgen häufig zur Tageszeit, zum Beispiel während einer kurzen Abwesenheit des Bewohners, so etwa zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend oder an den Wochenenden. Weit über ein Drittel aller Wohnungseinbrüche werden durch Tageswohnungseinbrecher begangen (2017 47866 Fälle beziehungsweise 41 Prozent aller Wohnungseinbrüche). In Wirklichkeit dürfte die Zahl sogar noch höher liegen, da bei Wohnungseinbrüchen – etwa auf Grund einer urlaubsbedingten Abwesenheit der Wohnungsinhaber – die genaue Tatzeit meist nicht feststellbar ist.

Umfassende Informationen zum Thema Einbruchschutz: www.k-einbruch.de MD

Die wichtigsten Sicherheits-Tipps:

- Verschließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit.

- Vorsicht: Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen.

- Wenn Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie umgehend den Schließzylinder aus.

- Ziehen Sie die Tür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie immer zweifach ab – auch wenn Sie Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verlassen.

Deponieren Sie Ihren Haus- der Wohnungsschlüssel niemals draußen. Einbrecher kennen jedes Versteck!

- Rollläden sollten zur Nachtzeit – und nach Möglichkeit nicht tagsüber – geschlossen werden. Sie wollen ja nicht schon auf den ersten Blick Ihre Abwesenheit signalisieren.

- Lassen Sie bei einer Tür mit Glasfüllung den Schlüssel nicht innen stecken.

- Öffnen Sie auf Klingeln nicht bedenkenlos, sondern zeigen Sie gegenüber Fremden ein gesundes Misstrauen. Nutzen Sie Türspion und Sperrbügel (Türspaltsperre).
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