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Berufe mit Perspektive

Karriere im Pflegebereich

Die neue generalistische Ausbildung bietet viele Vorteile

Der Pflegebereich bietet viele Karrieremöglichkeiten. Foto: djd
Der Pflegebereich bietet viele Karrieremöglichkeiten. Foto: djd
BEI PFLEGEFACHKRÄFTEN BESTEHT ein bundesweiter Personalmangel. Das bestätigt die Bundesagentur für Arbeit erneut im jüngsten Arbeitsmarktbericht. Dem stehe eine steigende Nachfrage der Einrichtungen gegenüber.

Unsere Gesellschaft ist durch permanente Veränderungen geprägt. Dieser Wandel macht auch vor der Pflege nicht halt. Heutzutage leben die Menschen deutlich länger und weisen dann im hohen Alter oft verschiedene Krankheitsbilder zugleich auf. Dadurch hat sich auch der Pflegebedarf geändert. Professionell Pflegende stehen vor der Herausforderung, die individuellen Bedürfnisse von pflege- und hilfebedürftigen Menschen zu (er-)kennen und diesen durch fachkundige Pflege gerecht zu werden.

Die neuen Pflegeausbildungen begegnen diesen Anforderungen, indem die Auszubildenden vielfältige Versorgungsbereiche der Pflege durchlaufen. Durch das neue Berufsbild „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“ werden die Berufe der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zusammengeführt. Die Auszubildenden werden dazu befähigt, Menschen aller Altersstufen zu pflegen. Dies wird als Generalistik bezeichnet, da sie so unterschiedliche Versorgungsbereiche der Pflege kennenlernen. Sie absolvieren Einsätze im Krankenhaus, in Pflegeeinrichtungen, bei ambulanten Pflegediensten sowie in der psychiatrischen Pflege und in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Als ausgebildete Pflegefachpersonen übernehmen sie fachlich anspruchsvolle und vorbehaltene pflegerische Aufgaben. Hierzu zählen beispielsweise die Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs der zu pflegenden Menschen, die Organisation des Pflegeprozesses und die Qualitätssicherung der Pflege. Ihnen eröffnet sich ein breites Einsatz- und Betätigungsfeld und sie können zahlreiche Erfahrungen über alle Altersstufen der zu Pflegenden hinweg sammeln. Die Ausbildung ist kostenlos. Das Schulgeld wurde abgeschafft, Lehr- und Lernmittel werden kostenlos bereitgestellt und es besteht ein Anspruch auf eine angemessene Ausbildungsvergütung. Die generalistische Ausbildung schließt mit dem Berufsabschluss „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“ ab. Die Absolventinnen und Absolventen können in allen Versorgungsbereichen der Pflege arbeiten. Neben dem generalistischen Berufsabschluss ist es aber auch möglich, nach zwei Dritteln der Ausbildung das Ausbildungsziel „Altenpflegerin/Altenpfleger“ oder „Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin/Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger“ zu wählen. In diesem Fall wird das letzte Ausbildungsjahr speziell auf die entsprechende Altersstufe der zu Pflegenden ausgerichtet. Die Auszubildenden erhalten damit für ihr Berufsleben die größtmögliche Entscheidungsfreiheit.

Neben der beruflichen Ausbildung kann man Pflege auch studieren. Das Studium schließt dann mit dem generalistischen Berufsabschluss sowie der Verleihung eines akademischen Grades auf Bachelorniveau ab.

Durch zahlreiche Weiterbildungsoptionen stehen professionell Pflegenden vielfältige Karrierewege offen. Hinzu kommt der große Bedarf an gut qualifiziertem Personal, der den Absolventinnen und Absolventen sichere und wohnortnahe Beschäftigungsverhältnisse ermöglicht. BIBB

Voraussetzungen & Tätigkeitsfelder

Für den Einstieg in die Pflegeausbildung sollte ein mittlerer Schulabschluss oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss vorliegen. Auch der erfolgreiche Abschluss einer sonstigen zehnjährigen allgemeinen Schulbildung (z. B. ein erweiterter Hauptschulabschluss) ermöglicht den Zugang zur Pflegeausbildung. Personen mit einem Hauptschulabschluss nach neun Jahren haben die Möglichkeit, in die Ausbildung zu starten, wenn zusätzliche Voraussetzungen erfüllt sind. Dies kann zum Beispiel der Abschluss einer einjährigen Helferoder Assistenzausbildung in der Pflege oder einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung sein.

Pflegefachpersonen arbeiten in unterschiedlichen Versorgungsettings. Diese sind die stationäre Akutpflege, die stationäre Langzeitpflege, die ambulante Akut-/Langzeitpflege; die pädiatrische Versorgung oder die psychiatrische Versorgung. Bei entsprechenden Fortund Fachweiterbildungen oder einem Studium erweitert sich das Tätigkeitsfeld zu Möglichkeiten der Beschäftigung als PflegewissenschaftlerIn, Pflegepädagoginnen und -pädagogen, Pflegedienst-, Einrichtungs- oder Praxisanleitung, Case Manager/in oder Wundmanager/in.

Begeisterung für Holz

vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten im Holzfachhandel

Auch im Lager werden gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Foto: djd/GDH
Auch im Lager werden gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Foto: djd/GDH
HOLZ IST EINES der ältesten Baumaterialien, das der Mensch nutzt – und eines, dem die Zukunft gehört. Der Trend zum umweltbewussten Bauen führt dazu, dass nachwachsende Rohstoffe zunehmend gefragt sind. Schulabgänger, die Interesse am Material Holz, an der Kommunikation mit anderen Menschen sowie an logistischen Aufgaben haben, finden im örtlichen Holzfachhandel attraktive und vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten – im kaufmännischen Bereich oder auch in der Logistik. Übernahmechancen und Karriereaussichten sind bei einem erfolgreichen Berufsabschluss in allen Ausbildungsberufen sehr gut, denn qualifizierte Fachkräfte werden in diesen Bereichen dringend gesucht.

Mit Holz arbeiten und handeln

Begeisterung für den Werkstoff Holz sollten Bewerber in jedem Fall mitbringen. Für Interessierte bietet der Holzfachhandel zudem praktische Vorteile: Da es entsprechende Fachbetriebe fast überall gibt, sind kurze Wege vom Wohnort zur Ausbildungsstelle so gut wie sicher. Viele Ausbildungsplätze werden für angehende Einzelhandelskaufleute sowie für Kaufleute im Groß- und Außenhandel mit Schwerpunkt Großhandel angeboten. Gut aufgehoben in diesen kaufmännischen Berufen sind alle, die gerne kommunizieren und im Kundenkontakt stehen. Außerdem gefragt ist ein gutes Verständnis für Zahlen und wirtschaftliche Zusammenhänge. Kaufleute im Einzelhandel sind das Aushängeschild jedes Unternehmens im Kontakt mit dem Kunden. Kaufleute im Groß- und Außenhandel mit Schwerpunkt Außenhandel sind auf den internationalen Märkten aktiv. Hier sind neben einem kommunikativen Auftreten und sicheren Fremdsprachenkenntnissen ein Verständnis für Zahlen und wirtschaftliche Zusammenhänge wichtig.

Auch Ausbildungen zum Fachlageristen oder zur Fachkraft für Lagerlogistik werden häufig angeboten. Fachlageristen sind zuständig für eine sachgerechte Lagerung der Ware und für die Zusammenstellung der Auftragsware. Sie verpacken und verladen die Ware und sichern den Versand zum Kunden. Die Ausbildung kann durch die darauf aufbauende Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik ergänzt werden. Welche Voraussetzungen die verschiedenen Ausbildungsberufe im Holzfachhandel stellen und welche Karrierechancen es gibt, kann man unter www.holzvomfach.de in der Rubrik „Ausbildung“ nachlesen. Hier gibt es auch Videoberichte von Auszubildenden, die aus ihrem Berufsalltag erzählen. djd
        
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