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Anzeigensonderveröffentlichung

Dein Garten im Herbst

Im Herbst wird es schnittig

Bäume und Sträucher für neues Wachstum zurückschneiden

Mit einem Rückschnitt schaffen Gartenbesitzer im Herbst die Basis für eine reiche Ernte in der kommenden Saison. Foto: djd/STIHL
Mit einem Rückschnitt schaffen Gartenbesitzer im Herbst die Basis für eine reiche Ernte in der kommenden Saison. Foto: djd/STIHL
WIE ALLE PFLANZEN benötigen auch Bäume und Sträucher Pflege – und danken mit neuem Austrieb. Neben regelmäßigen Fassonschnitten, die während der Saison aus optischen Gründen erfolgen, ist alljährlich ein starker Rückschnitt wichtig, um die Gesundheit der Pflanzen zu erhalten.

Wenn die Wachstumsperiode vorüber ist und die Obsternte an den Bäumen im heimischen Garten beendet wurde, kommen Gehölzschneider und Säge zum Einsatz. Die Herbst- und Wintermonate sind der richtige Zeitraum für einen Rückschnitt – umso besser können Bäume und Sträucher im kommenden Frühjahr wieder austreiben. Wer seine Gehölze kräftig zurückschneiden will, muss sich bis mindestens Anfang Oktober gedulden: Das Bundesnaturgesetz erlaubt umfassende Rückschnitte nur in den Monaten Oktober bis Februar. In der übrigen Zeit des Jahres geht der Schutz der heimischen Vogelwelt vor. Um den Rückschnitt von Ziersträuchern wie Forsythie oder Rispenhortensie kann sich der Gartenbesitzer direkt im Herbst kümmern.

Ein praktischer Vorteil: Wenn die Sträucher keine Blätter mehr haben, erleichtert das den Überblick beim Schneiden. Der Freizeitgärtner kann somit sein Werkzeug gezielter einsetzen. Obstbäume können über die gesamte kalte Jahreszeit geschnitten werden. So werden die Bäume während ihrer Winterruhe auf die neue Wachstumsphase vorbereitet. Bei dünnen Ästen genügt meist eine übliche Garten- oder Astschere, um den Rückschnitt vorzunehmen.

Sind die Äste kräftiger, empfiehlt sich motorisierte Unterstützung. So lassen sich Schnittarbeiten, die sonst anstrengend und langwierig sind, mit einen Akku-Gehölzschneider schnell und mühelos bewältigen. djd

Dahlien – die Blumen der Azteken

Ein echtes Highlight für Garten und Balkon - gerade im Spätsommer

Foto: as/Otmar Smit
Foto: as/Otmar Smit
VERSCHIEDENSTE BLÜTENFORMEN UND strahlende Farben – das zeichnet die beliebten Dahlien aus. Vor allem im Spätsommer sind Dahlien ein echtes Highlight für Garten oder Balkon: Große, oft üppig gefüllte Blüten in intensiven Farben leuchten mit der Sonne um die Wette – und das teilweise von Ende Juni bis zum ersten Frost.

Bereits bei den Azteken waren Dahlien beliebt: Die Blumen schmückten die Tempel und wurden sogar als Nutzpflanzen angebaut. Im klassischen Bauerngarten sind die schönen Pflanzen mit ihrer Vielfalt schnell nicht mehr wegzudenken, aber auch in formalen oder naturnahen Gärten setzen sie im Spätsommer Akzente. Aufgrund ihrer Herkunft aus Mittelamerika sind Dahlien allerdings im deutschen Klima nicht ganz unkompliziert, Ende November, wenn die ersten Nachtfröste die oberirdischen Pflanzen angegriffen haben, muss man sie wieder ausgraben. Die Überwinterung ist dann wiederum recht einfach: Alles Grüne abschneiden, die Erde grob von den Knollen schütteln und diese an einem luftigen Ort etwas trocknen lassen. Im Keller – ideal ist eine Temperatur um fünf Grad – in einer Kiste mit trockenem Sand lagern. Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“
  
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Gartentech Wolfgang Jäger
Kieswelt

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