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Zuhause in Oberlind

Keine Kirchweih, kein Fußball, keine Perspektive



Die Fußball-Damen des SC 06 Oberlind mit dem Trainerteam sowie Sponsor Alfred Fölsche. Foto: Verein
Die Fußball-Damen des SC 06 Oberlind mit dem Trainerteam sowie Sponsor Alfred Fölsche. Foto: Verein
OBERLIND • Aktuell treten die Damen des SC 06 Oberlind wie so viele andere Fußballteams auf der Stelle. Vieles hat sich in den letzten Wochen und Monaten durch Corona verändert. Der Tages- und Wochenablauf ohne regelmäßiges Training, ohne Fußballspiele am Wochenende und ohne die gewohnten mannschaftsinternen Zusammenkünfte, Partys und Miteinander haben große Spuren hinterlassen. Schlimm, dass nun auch noch die Oberlinder Kirchweih zum Opfer der Pandemie wird.

In den vergangenen Jahren hat um die Kirchweih bereits der Trainingsstart für die neue Saison mit neuen Zielen stattgefunden. Heuer wird noch immer diskutiert wie die Saison überhaupt weitergehen soll. Kein Wunder also, dass sich so manche Linder Fußballerin anderen Aufgaben widmete.

Beispielsweise kümmerte sich Elke Zimmermann um Bürger welche durch Corona stark eingeschränkt waren, Franziska Schwesinger nutzt die Zeit als Babypause und Jule Hölzer laboriert an ihrer Knieverletzung um schnellstmöglich wieder fit zu werden. Aber allesamt haben die fußballfreie Zeit auch sportlich genutzt und sind mit dem Rad und zu Fuß einmal quer durch Europa gereist (imaginär) um sich fit zu halten.

Wie es nun weitergeht mit dem Thüringer Verbandsliga-Fußball bleibt aber auch ohne Corona fraglich.

Nach dem Rückzug des Weimarer FFC steht die eh schon wackelige Verbandsliga nur noch auf vier Füßen (4 Teams), ob es sinnvoll ist so eine Saison fortzuführen? Der TFV entscheidet im Juli ...

So groß ist Oberlind…

Die St.-Aegidien-Kirche Oberlind in Oberlind. Foto: T. Donau
Die St.-Aegidien-Kirche Oberlind in Oberlind. Foto: T. Donau
Die Kirche im Ort ist noch heute ziemlich riesig und groß war der Ort bereits als er noch Dorf und in der Nachbarschaft Neustadt wie Sonneberg sich bereits Stadt nennen durften. Freilich, das Stadtrecht ergatterten die Oberlinder erst 1931, einige Jahre bevor der Ort 1950 ein Sonneberger Stadtteil wurde.

Alleine das Stadtrecht macht es nicht. Das zeigt die Historie des 1225 erstmals genannten Oberlind, denn der Ort lag an zwei wichtigen Fernwegen, die auf Höhe der „Unteren Brücke“ die Steinach querten. Daraus folgte eine große wirtschaftliche Bedeutung. Wie die Nachbarstädte verfügte der Ort über Schank- und Braurecht, war Sitz von Handwerkszünften für das Gericht Sonneberg und machte auch äußerlich einiges her. Die Oberlinder pflasterten ihre wichtigsten Straßen schon, da beklagten sich die Sonneberger noch über Misthaufen auf den „städtischen“ Markt. Und die Viehmärkte in Oberlind waren bis Anfang des 20. Jahrhunderts stets bedeutender als die Jahrmärkte in Sonneberg.

Zeugnis des bäuerlichen Prestiges ist noch heute die St.-Aegidien-Kirche mit einer imposanten Kirchhofsbefestigung und einem prachtvollen Kirchenraum. Wie stark die Gemeinde war, zeigte sich während der Reformation. Die Oberlinder wählten sich nämlich 1525 selbst einen evangelischen Prediger, Andreas Lehr, der wohl auf Vermittlung Martin Luthers in den Ort kam.

Bis weit ins 20. Jahrhundert war „Lind“, wie der Ort meist genannt wurde, das Zentrum des ländlichen Sonneberger Raumes, allerdings setzte auch hier die Industrialisierung frühzeitig ein. 1848 entstand eine Ziegelei, 1857 eine Maschinenfabrik, aus der später ein international bedeutender Hersteller von Keramikmaschinen, die Dorst AG, ab 1945 Thuringia hervorging.

Das Verhältnis zur Kreisstadt war – aus Oberlinder Sicht – stets von Wettbewerb und Argwohn geprägt. In Sonneberg gab es seit der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg Bemühungen den Ort einzugemeinden. Unter Bürgermeister Adolf Schindhelm, der zwischen 1896 und 1932 amtierte, erlebte Oberlind nochmals einen Aufschwung, der sich auch im Ortsbild niedergeschlagen hat. Dazu gehört der Schulkomplex, heute würde man vom „Bildungscampus“ sprechen, zwischen Markt- und Gartenschule mit der Turnhalle. Schindhelm war es, dem die Erhebung zur Stadt 1931 zu verdanken war. 1950 war jedoch mit der Eigenständigkeit Schluss, denn aus Oberlind wurde ein Sonneberger Stadtteil.

Die Kerwa in Oberlind – dem städtischen Vogelschießen ebenbürtig – ist selbst auch ein Zeugnis der einer ziemlich selbstbewussten Historie, denn die Blasmusiker zeigen dabei „Flagge“ im ganzen Ort und spielen auch an den Grenzen des Dorfes bis hin zur „Grube“ dicht an der Sonneberger Innenstadt und im Wolkenrasen. So groß ist Oberlind… Thomas Schwämmlein

„Home for Hair“ – In neuem Design und mit neuer Chefin in die Zukunft

„Home for Hair“
Im Bild (v.l.n.r.): Ramona Beck-Langbein, Michelle Trommer, Manuela Vogel und Annett Beichel. Foto: T. Donau
Oberlind – „Home for Hair“ heißt der am 13. Januar 2020 eröffnete Salon der Friseurmeisterin Ramona Beck-Langbein. Die junge Frau setzte sich im vorigen Jahr auf die Schulbank und legte erfolgreich die Meisterprüfung im Friseurhandwerk ab. Das war gleichzeitig die Voraussetzung den 25 Jahre alten Salon (ehemals „Friseursalon Susi“) an der Unteren Brücke 3 in Oberlind zu übernehmen.

Diese erfolgte am 1. Januar diesen Jahres. Nach Rekordumbauzeit konnte der nach den neuesten Maßstäben eingerichtete Friseursalon bereits am 13. Januar 2020 eröffnet werden. Gemeinsam mit dem „alten“ Team kümmert sich Ramona Beck-Langbein um die Frisuren der alle Generationen umfassenden Kundschaft, die sich im neuen, gemütlichen Ambiente eine neue Frisur zaubern lassen können. Wer den Salon „Home for Hair“ betritt kann sich sicher sein, dass die Mitarbeiterinnen auf dem neuesten Stand sind. Die aktuellen Trends und neue Produkte lernen Ramona Beck-Langbein und ihre Mitstreiterinnen auf Weiterbildungsveranstaltungen und Seminaren kennen. td

Öffnungszeiten:
Montag Ruhetag
Dienstag bis Freitag: 8.00 bis 18.00 Uhr
Samstag: 8.00 bis 12.00 Uhr
  
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Zuhause in Oberlind
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Spielzeugstadt Sonnenberg
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Malerfachbetrieb Steffen beck
Lutz Müller Fenster- & Torsysteme
„Home for Hair“
       
       

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