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Sonderveröffentlichung

Trauer

Die letzten Blüten des Jahres für die Liebsten

Monat des Gedenkens

Zu den Gedenktagen im Oktober und November rückt der Friedhof besonders ins Gedächtnis der Menschen. Foto: adobe/stockpics
Zu den Gedenktagen im Oktober und November rückt der Friedhof besonders ins Gedächtnis der Menschen. 
Foto: adobe/stockpics
ZU EINER ZEIT im Jahr rückt der Friedhof insbesondere ins Gedächtnis: Zu den Gedenktagen im Oktober und November. Das schöne bunte Herbstlaub ausgenommen ist aber das gerade jene Zeit im Jahr, in der die Witterung grau, kalt, nebelig und verregnet ist. Und die Natur immer kahler wird. Der sich ankündigende Winter macht es Grabbesitzern noch schwieriger. Wie kann man die Gräber schön und zugleich frostfest bepflanzen?

Foto: adobe/katarinagondova
Foto: adobe/katarinagondova
Für den Herbst:

Solange der Boden noch warm ist, wird das Grab noch nicht mit Moos und immergrünen Zweigen zugedeckt. Dann können auch noch gut neue Koniferen, Gehölze und Stauden in den Boden kommen. An diesen Tagen bieten Astern, Chrysanthemen, Herbst-Anemonen, Strauchveronika, Christrosen, Heidekraut, Alpenveilchen und winterharte Fetthennen attraktive Blüten.

Immer schön sind Pflanzen mit schmückenden Blättern, z.B. das Purpurglöckchen. Als Trendpflanze für 2018 hat die Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner den Enzian ausgerufen, der Liebe und Treue symbolisiert. Auf dem Friedhof nutzen Gärtner gerne Arrangements von Pflanzen mit starkem Symbolcharakter. „Egal, ob als Bepflanzung oder in Form von Gestecken, Kränzen oder Sträußen – sie alle sind ein sichtbares Zeichen des Gedenkens, der Dankbarkeit und der Verbundenheit“, erklärt die Vorsitzende der Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner, Birgit Ehlers-Ascherfeld. Beliebt sind vor allem zwei Symbole: „Das Herz für die Liebe und das Kreuz für den Glauben“, sagt Andreas Mäsing vom Verein zur Förderung der deutschen Friedhofskultur. Auch der Kranz gilt nicht nur direkt für die Trauerfeier als beliebtes Zeichen: Er spiegelt den Kreislauf des Lebens wider und ist zugleich ein Zeichen für Hoffnung, das ewige Leben und die Unendlichkeit – ohne Anfang und Ende.

„Es kann nicht immer so bleiben, hier unter dem wechselnden Mond, es blüht eine Zeit und verwelket, was mit uns die Erde bewohnt. “

August von Kotzebue

Foto: adobe/contadora1999
Foto: adobe/contadora1999
Für den Winter:

Christrosen, Skimmien, Gaultherien sind ein beliebter Grabschmuck. Wichtig ist bei der Pflanzenauswahl für den Winter: „Die Pflanzen und Materialien sollen möglichst unbeschadet einige Zeit überdauern können“, erklärt Ehlers-Ascherfeld. Für Weihnachten wird häufig auf die Farbe Rot gesetzt – etwa mit der Scheinbeere (Gaultheria). Ergänzen lassen sich diese z.B. durch getrocknete und rot eingefärbte Blüten der Schafgarbe oder Mohnkapseln.

Und wer kein Händchen fürs Gärtnern und für Floristik hat? Es muss gar nichts Aufwendiges sein: Zur Adventszeit sind auch auf dem Grab Kerzen ein Gestaltungselement. Grablichter sorgen insbesondere an den tristen und dunklen Wintertagen für besinnliche Stimmung.

Die Bepflanzung auf dem Grab kann im Winter auch mit immergrünen Zweigen abdeckt werden – vor allem aus dekorativen Gründen. dpa/tmn

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