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Sonderveröffentlichung

Berufe mit Perspektive

Aus Liebe zur Technik: Industriemechaniker basteln im großen Rahmen

Wer sich für eine Ausbildung als Industriemechaniker/Industriemechanikerin entscheidet, sollte einen Realschulabschluss oder einen guten Hauptschulabschluss, auch technisches Verständnis, Spaß am Umgang mit Maschinen und Teamgeist mitbringen.

Angehende Industriemechaniker erlernen ihren Beruf im Zeitraum von dreieinhalb Jahren. Die Ausbildung findet sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule statt. Auf dem Stundenplan stehen dort Fächer wie Mathematik, Physik und Informatik.

Im Betrieb geht es für die Azubis rund um die Montage, Bedienung, Instandhaltung und Demontage von Maschinen und Produktionsanlagen. In den ersten beiden Ausbildungsjahren lernen sie Maschinen und Produktionsanlagen bis ins kleinste Detail kennen. Dann folgen die Themen Herstellung und Wartung, später die Installation von Systemen. Ab dem dritten Lehrjahr vertiefen die Azubis ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in einer von vier Richtungen – Feingeräte- oder Maschinenbau, Instandhaltung oder Produktionstechnik.

Nach ihrer Ausbildung können Industriemechaniker überall dort arbeiten, wo Maschinen und Anlagen im Einsatz sind. Das können beispielsweise Unternehmen des Maschinenbaus und des Fahrzeugbaus sein. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich später weiterzubilden; z.B. zum Industriemeister Fachrichtung Metall oder zum Technischen Fachwirt. Ein Studium z.B. im Maschinenbau ist für Facharbeiter mit Berufsausbildung und Praxiserfahrung auch eine Möglichkeit, selbst dann, wenn vorab kein Abitur abgelegt worden ist. dpa

Hier arbeitet Anastasia Duckert an einer Drehmaschine. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Hier arbeitet Anastasia Duckert an einer Drehmaschine. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
ALS KIND WAR Anastasia Duckert großer Fan der Carrera-Bahn ihres Bruders. Diese Begeisterung für alles Technische hat sich Duckert über die Jahre bewahrt und zum Beruf gemacht. Heute arbeitet sie aber nicht mehr mit Carrera-Bahnen, sondern in großen Fabrikhallen mit Maschinen und Produktionsanlagen. Diese müssen entwickelt, gebaut, gewartet, repariert und gesteuert werden. Wie das genau geht, lernt die 21-Jährige von der Pike auf. Sie ist im ersten Ausbildungsjahr bei einem Technologie-Riesen als Industriemechanikerin.

„Die Lehre ist sehr fundiert, so habe ich es mir auch gewünscht“, erzählt Duckert. Sie lernt etwa, einzelne Werkstücke für komplexe Maschinen anzufertigen und einzubauen. Ihre bislang größte Herausforderung bestand darin, zwei Drehteile anzufertigen, die millimetergenau ineinanderpassen. „Das geht nicht ohne handwerkliches Geschick“, sagt sie.

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