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Sonderveröffentlichung

Hofmanns Mühle

Jahrhunderte alter Charme erstrahlt

Abschluss der Sanierung in Suhl-Neundorf

Im Mai 2016 zeigte sich die alte Mühle in Suhl-Neundorf noch mit Nebengelass.
Im Mai 2016 zeigte sich die alte Mühle in Suhl-Neundorf noch mit Nebengelass.
DIE ALTE MÜHLE in Suhl-Neundorf, auch Hofmanns Mühle genannt, prägt seit Jahrhunderten das Ortsbild. Laut dendrochronologischen Untersuchungen am verbauten Holz könnte dies seit 1650 der Fall sein. Doch von Altersschwäche keine Spur: dank der kompletten Sanierung des Objektes, das Familie Thurmann 2012 erworben hat und das nun zum Komplex „Goldener Hirsch“ gehört.
       
Die Eingangstür ist 1:1 dem Original nachempfunden worden.
Die Eingangstür ist 1:1 dem Original nachempfunden worden.
Bis 2016 hat Familie Hofmann die alte Mühle bewohnt und das Nebengelass bis 2018 genutzt. Noch deren Eltern diente das Fachwerkgebäude nicht nur Wohn-, sondern auch gewerblichen Zwecken. Im Spätsommer 2016 begann die Entkernung und schon Weihnachten 2017 haben die ersten Gäste gebucht. Ein spannendes Unterfangen, das dank der fähigen Handwerker am Bau auch gelungen ist. „Die Handwerker aller hier beteiligten Gewerke wie Treppenbauer, Tischler, Gerüstbauer, Dachdecker, Betonspezialisten, Erdarbeiter, Steinmetze, um nur einige von ihnen zu nennen, haben durchweg einen hervorragenden Job gemacht. Ohne sie wäre all das gar nicht möglich gewesen“, betont General Manager Andreas Kessel-Sommer. „Es war eine Freude zu erleben, dass sie alle ihr Handwerk verstehen. Dabei galt es immer den Spagat zwischen den Anforderungen des Denkmalschutzes und der künftigen Nutzung zu meistern.“
  
Heute ist die Jahrhunderte alte Mühle ein voll saniertes Schmuckstück.
Heute ist die Jahrhunderte alte Mühle ein voll saniertes Schmuckstück.
Herausforderungen für viele Gewerke: Hier schwebt die Mühle praktisch, um das Fundament zu erneuern. Fotos: Siegler (2), Lemme (3)
Herausforderungen für viele Gewerke: Hier schwebt die Mühle praktisch, um das Fundament zu erneuern. Fotos: Siegler (2), Lemme (3)

Eine der Hürden war ein drei Quadratmeter großer, vom Schwamm befallener Gewölbeweinkeller, den es zu erhalten galt. Eine weitere, der marode Sockel, der mit Sandstein erneuert wurde, wofür die Mühle in Schwebezustand versetzt worden ist. Den Charakter des Hauses prägten zudem sehr viele kleine Zimmer mit sehr vielen Balken. Eine weitere Herausforderung. „Letztlich haben wir die Sanierung erfolgreich so gestaltet, dass sie im Einklang mit dem Denkmalschutz geschieht, im Kostenrahmen bleibt und den Vorstellungen der Gäste entspricht“, so Andreas Kessel-Sommer weiter. Wo immer möglich, ist alte Bausubstanz erhalten geblieben. Besonders am Gebälk nagten der Zahn der Zeit und der Holzwurm, so dass an vielen Stellen das Miteinander von Alt und Neu sichtbar ist. Die geschwungene Treppe innen ist neu und dem Original nachempfunden, ebenso sind es Haustür und Fenster. Mit Lehmziegeln sind die Gefache neu gefüllt und ist Lehmputz nach alter Manier aufgetragen worden. Auf dem Grundstück gefundene Mühlsteine aller Größen sorgen künftig innen und im Garten als Dekorationsobjekte.

Mit den beiden neu geschaffenen Doppelzimmern und den drei Suiten in der charmanten Mühle, stehen im gesamten Komplex nun insgesamt 55 Zimmer mit 100 Betten zur Verfügung. dl
        
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