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Steuertipps 2020

Änderungen für 2020 im Überblick

  

Wer einen Elektro- oder Hybriddienstwagen auch privat nutzt, soll nur die Hälfte des geldwerten Vorteils versteuern. Foto: ghazii/adobe
Wer einen Elektro- oder Hybriddienstwagen auch privat nutzt, soll nur die Hälfte des geldwerten Vorteils versteuern. Foto: ghazii/adobe
Steuerliche Änderungen gehen auch mit dem neuen Jahr einher. Welche Einzelmaßnahmen die Bundesregierung für 2020 geplant hat und was sich im Steuerrecht ändert, zeigt der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) im Überblick.

Höherer Kinderfreibetrag: Der Kinderfreibetrag steigt um 192 Euro. Mit dem gleichbleibenden Betreuungsfreibetrag in Höhe von 2.640 Euro erhöht sich dadurch der Kinderfreibetrag auf insgesamt 7.812 Euro pro Kind und Jahr. Die Änderung gilt für den Veranlagungszeitraum 2019, also die Steuererklärung 2019.

Mehr Grundfreibetrag: Auch der Grundfreibetrag steigt an, nämlich von 9.168 Euro auf 9.408 Euro im Jahr. Sinn und Zweck dieses Freibetrages ist die Existenzsicherung eines steuerfreien Mindesteinkommens – denn für Einkommen unter dem Grundfreibetrag, müssen keine Steuern gezahlt werden.

Teurere Flugtickets: Ab 1. April 2020 steigt die Luftverkehrssteuer und Flugticket-Preise werden dadurch höher.

Höhere Umzugskostenpauschale: Ab 1. März 2020 klettert die Umzugskostenpauschale auf 1.639 Euro für Verheiratete und 820 Euro für Singles.

Diese steuerlichen Änderungen plant die Bundesregierung für 2020

Energetische Gebäudesanierung: Ab 2020, und für zunächst zehn Jahre, sollen folgende Maßnahmen steuerlich gefördert werden, und zwar für diejenigen, die eine Immobilie besitzen und selbst bewohnen:
- die Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen oder Geschossdecken
- die Erneuerung der Fenster oder Außentüren
- die Erneuerung oder der Einbau einer Lüftungsanlage
- die Erneuerung einer Heizungsanlage
- der Einbau von digitalen Systemen zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung
- die Optimierung bestehender Heizungsanlagen

Geplant ist, dass 20 Prozent der Aufwendungen, maximal insgesamt 40.000 Euro steuerlich absetzbar sind, und zwar in dem Jahr, in dem die Maßnahme abgeschlossen wurde. Im Kalenderjahr, das auf die energetische Gebäudesanierungsmaßnahme folgt, sollen maximal sieben Prozent der Kosten und höchstens 14.000 Euro abgesetzt werden können; im zweiten darauffolgenden Kalenderjahr maximal sechs Prozent der Aufwendungen und höchstens 12.000 Euro.

Günstiger Bahnfahren: Die Mehrwertsteuer auf Fahrkarten im Bahnfernverkehr sinkt von 19 auf sieben Prozent.

Geförderte E-Autos: Wer einen Elektro- oder Hybriddienstwagen auch privat nutzt, soll nur die Hälfte des geldwerten Vorteils versteuern müssen, und zwar bis 2030 statt nur bis 2021.

Geförderte Diensträder: Diensträder sind seit 2019 steuerfrei und werden es nach Plänen der Bundesregierung auch weiterhin bleiben; ursprünglich sollte die Steuerfreiheit für Diensträder am 31. Dezember 2021 enden.

Höhere Verpflegungspauschale: Wer beruflich mehr als acht Stunden am Tag unterwegs ist, soll künftig pauschal 14 Euro pro Tag für die Verpflegung absetzen können; 28 Euro sind es für mehr als 14 Stunden.

Höhere Kraftfahrerpauschale: Für Übernachtungen im Lkw sind acht Euro pro Arbeitstag geplant. VLH
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ETL | Feldbauer und Kollegen  Steuerberatungsgesellschaft mbH
Oliver Herz Steuerberater
LT Thomas Leinhoß Steuerberater
Ossig Steuerberatungsgesellschaft mbH
VLH Kerstin Arnold
       
       

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